Tango als Musikrichtung

Zum Begriff Tango

Mit dem Begriff Tango spricht man gleichzeitig vom Tanzstil sowie von der Musikrichtung. Den Ursprung fand der Tango in Buenos Aires (Argentinien) und Montevideo (Uruguay).

Der Name Tango stammte vermutliche aus dem damals im 19. Jahrhundert in Andalusien (Spanien) praktizierten andalusischen Tango (Tango Flamenco). Dieser wurde später auch in Argentinien bekannt, doch der Tango der sich in Argentinien entwickelte hatte zunächst nichts mit diesem zu tun.

Heute bestimmt man drei verschieden Stilrichtungen des Tangos:

  • Tango im 4/8-Takt
  • Milonga im 2/4-Takt
  • Vals im 3/4-Takt

Ferner unterscheidet man zwischen weiteren Stilrichtungen, wie beispielsweise dem Canyengue und dem Candombe, der wiederum eher afrikanische Einflüsse hatte. In den 20er erlebte der Tango weltweit einen Aufschwung und er tönte in allen Ecken der Welt. Insbesondere nach Europa und Japan gelangte der Tango-Trend, dabei wurde er in vielen der Länder in die eigene traditionelle Musik adaptiert und es entstanden eine Vielzahl an Mischformen. So entstanden eigenständige Kunstformen wie beispielsweise der Deutsche Tango und der Finnische Tango.

Auch die elektronische Musik und Pop-Musik machte sich den Tango zu eigen, und integrierte ihn in völlig neue Klangmuster.6955720271_d6848b523a_b

Die Geschichte des Tangos

Der klassische Tango entstand irgendwann im Laufe der Jahre 1850 bis 1900 in Argentinien als eine Mischung vieler verschiedener Mischformen und Einflüssen aus italienischer Musik, dem polnischen Polka, lateinamerikanischer Musik (Habanera, Milonga) und afrikanischen Tänzen und Rhythmen (siehe Candombe). Die grundlegende Harmonie des Tangos ist europäisch doch betrachtet man sich den Rhythmus, so ist dieser klar von afrikanischen und lateinamerikanischen Tänzen hergeleitet. So wurden beispielsweise die ersten Tangos im 2/4-Takt getanzt, und erst später ab 1920 ging es ruhig und sanftmütiger in den 4/8-Takt über.

Musiker

Bandoneonisten:

  • Osvaldo Fresedo
  • Pedro Laurenz
  • Astor Piazzolla
  • Luis Stazo
  • Aníbal Troilo

Pianisten:

  • Rodolfo Biagi
  • Carlos Di Sarli
  • Roberto Firpo

Violinisten:

  • Francisco Canaro
  • Juan D’Arienzo

Gitarrist

  • Luis Borda

Sänger:

  • Lidia Borda
  • Luis Cardei

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *