Tango ist Spannung pur

Der Tango ist wohl der Tanz mit den intensivsten Gefühlen und Ausdrucksformen. Kein anderer lateinamerikanischer Tanz ist so ein Wellenbad der Gefühle, hat langsame und schnelle Elemente und ist geprägt von einer ungeheuren Intensität. Was viele Tangotänzer so schätzen ist die permanente Spannung der man ausgesetzt ist. Da ist zum einen die körperliche Anspannung. Viele Figuren im Tango, vor allem wenn man schon etwas fortgeschritten ist, brauchen starke Muskeln und die Fähigkeit, die Spannung im Körper einige Sekunden zu halten. Aber auch die Psyche ist angespannt, denn man fühlt die Musik auch seelisch, sie bewegt Körper und Geist gleichermaßen.

Jemand hat einmal den Tango mit einem Glücksspiel beschrieben. Da sind die Gefühle des unbeschreiblichen Glücks und die der Niederlage. Man kann das sehr einfach selbst probieren. Das Kasino MrGreen gibt neuen Spielern einen großen Bonus mit auf den Weg und man wird gewinnen und verlieren, wie man auch beim Tango Liebe und Verlust ausdrückt.

Wie beides zusammenkommt war übrigens im Spielfim “Never Say Never Again” zu sehen, einem Film der James Bond Reihe. Dort gewann der Meisteragent gegen den bösen Largo in einem Videoglücksspiel in der Spielbank von Monte Carlo. Statt aber den Gewinn in Geld ausbezahlt zu bekommen, wählt er einen Tangotanz mit dessen Freundin Domino. Kein geringerer als Sean Connery spielte Bond und brachte argentinisches Feuer aufs Kasinoparkett. Die Spannung des Spiels, die Spannung des Tanzes und natürlich die Spannung zwischen Agent der Königin und Bösewicht machen die Szene zu einem Meisterstück der Filmgeschichte.

Immer wieder wurde Tango von Filmemachern eingesetzt, um einer Szene mehr Intensität und Leidenschaft zu verleihen. Im Kult-Streifen “Moulin Rouge” wird eine Tango-Version von Roxanne getanzt, in “Der Duft der Frauen” nimmt der blinde Al Pacino Gabrielle Anwar in den Arm, eine Szene, die auch bei True Lies mit Arnold Schwarzenegger nachgestellt wurde. Und natürlich dürfen Richard Gere und Jennifer Lopez in “Shall we Dance” nicht fehlen.